Osteopathie

Osteopathie ist ein medizinisches System, das sich zur Diagnose und Therapie der Hände bedient und manuelle Techniken einsetzt, um die elementaren Systeme des Körpers in ihrer Funktion und ihrem Zusammenspiel zu optimieren:

  • das Gehirn und zentrale Nervensystem für die optimale nervale Reizverarbeitung und -übermittlung und die optimale Verteilung des so wichtigen Liquors (Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit) im Körper
  • der Bewegungsapparat für die optimale ergonomische Funktion aller Wirbel, Bandscheiben, Gelenke und Muskeln und als Folge davon die ungestörte Funktion aller Nerven, Blut- und Lymphgefäße
  • die Organsysteme für verbesserte Funktion der Verdauung, Stoffwechsel, Atmung, Herz- Kreislaufsystem, Fortpflanzung, Entgiftung etc.
  • zusätzlich werden das Hormon- und das Immunsystem in ihrer Funktion verbessert und ausgeglichen

Ganz wichtig bei hierbei ist die systemisch ganzheitliche Betrachtungsweise des Menschen: Es wird nie ein isoliertes Symptom behandelt, sondern stets nur im Zusammenhang mit dem Gesamtorganismus. Zusammenhänge etwa zwischen Wirbeln und Organen sind altbekannt und leuchten ein, wenn man sich den Verlauf der Nerven ansieht, finden aber üblicherweise viel zu wenig Beachtung. Es gibt kein isoliertes Symptom! Alles entwickelt sich immer aus der Gesamtheit heraus und muss entsprechend therapiert werden.

Die Osteopathie kann somit bei äußerst vielen Beschwerdebildern eine wichtige Behandlung darstellen und sehr sehr vielen Menschen wirklich und nachhaltig helfen!

 

Weiterlesen: Die Geschichte und Prinzipien der Osteopathie

 

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